Extra Geld verdienen vor Weihnachten: Die besten Jobs

Die Vorweihnachtszeit bietet vielfältige Möglichkeiten, nebenbei etwas Geld zu verdienen. Einige der besten Tipps gibt es hier:

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1. Jobs auf dem Weihnachtsmarkt

Kaum eine Stadt in Deutschland kommt heute ohne ihren eigenen Weihnachtsmarkt aus. Auch in kleinen Dörfern, in mittelalterlichen Burghöfen und selbst im Wald werden heute Buden aufgestellt um Weihnachts-Deko, Kerzen, Kunsthandwerk und natürlich ganz viel Glühwein zu verkaufen. All diese Buden und Verkaufsstände benötigen Personal. Am besten rechtzeitig vor Eröffnung der Weihnachtsmärkte die Kleinanzeigen im örtlichen Wochenblatt und im Internet studieren. Es kann sich außerdem lohnen, einfach bei örtlichen Händlern anzufragen ob sie mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt vertreten sind und Hilfe benötigen.

2. Jobs als Weihnachtsmann oder Engel

Zum alljährlichen Weihnachtstrubel gehören auch Weihnachtsmänner und Engel: In Shopping Malls und Einkaufspassagen posieren sie stundenlang mit Kindern für Fotos und verteilen kleine Geschenke. In Kaufhäusern und in den Einkaufsstraßen verteilen sie Warenproben und andere Giveaways als Werbung. Dazu werden unzählige Weihnachtsmänner für Weihnachtsfeiern benötigt: Ob Sportverein, Kindergarten, Firma oder private Haushalte: Fast überall erscheint früher oder später ein Weihnachtsmann um Geschenke zu verteilen. Wer einen Job als Weihnachtsmann oder Engel sucht, kann ebenfalls nach Kleinanzeigen Ausschau halten oder sich im Freundeskreis umhören. Daneben gibt es auch echte Weihnachtsmann-Agenturen, die "ihren" Weihnachtsmännern zunächst eine Schulung anbieten und sie dann vermitteln.

 Arbeiten auf dem Weihnachtsmarkt” style=

3. Saisonale Verstärkung in Geschäften

Viele Branchen leben stark vom saisonalen Geschäft. Der Spielwarenhandel macht beispielsweise fast ein Drittel seines Jahresumsatzes in den Monaten November und Dezember. Auch Bücher, Uhren, Schmuck und Unterhaltungselektronik sind in dieser Zeit weit stärker gefragt als in anderen Monaten. Der Fachhandel reagiert darauf, indem zur Vorweihnachtszeit zusätzliche Aushilfen eingestellt werden. Fachkenntnisse sind nicht unbedingt notwendig, da die Aushilfen zumeist an der Kasse eingesetzt werden oder für Kunden Geschenke einpacken. Manche Geschäfte hängen entsprechende "Aushilfe gesucht"-Zettel ins Schaufenster oder schalten Kleinanzeigen. Doch auch hier kann es sich lohnen, einfach mal nachzufragen.

4. Saisonale Verstärkung in der Gastronomie

Das gleiche gilt für die Gastronomie, in der zur Vorweihnachtszeit ebenfalls Hochbetrieb herrscht. In vielen Restaurants finden zusätzliche Weihnachtsfeiern statt, für die auch zusätzliches Personal eingesetzt werden muss und in den Haupträumen herrscht ebenfalls Hochbetrieb. Manche Restaurants und Kneipen eröffnen sogar die Außengastronomie wieder um Glühwein, Feuerzangenbowle und ähnliches im gemütlichen Rahmen zu verkaufen oder sind mit einem zusätzlichen Stand auf dem Weihnachtsmarkt vertreten. Übernimmt das Restaurant zusätzliche Cateringaufgaben, zum Beispiel für Weihnachtsfeiern, werden häufig auch Kräfte in der Küche, zur Lieferung der Speisen oder als Bedienung beim Event benötigt.

5. Weihnachtliche Produkte selbst herstellen und verkaufen

Viele Menschen möchten zur Vorweihnachtszeit ihre Häuser schmücken, doch ihnen fehlt die Zeit zum Basteln und Dekorieren. Wer etwas Geschick und Kreativität mitbringt, kann mit handgefertigten Dekorationen in diesen Wochen viel Geld verdienen. Die Palette reicht von klassischen Weihnachtsgestecken und Adventskränzen bis zu individuell gestalteten Geschenken wie winterliche Marmeladen und Schönheitspflegeprodukte. Absatzmärkte gibt es viele: Vielleicht besteht die Möglichkeit, die eigenen Produkte gegen Provision in einem örtlichen Geschäft oder auf einem Weihnachtsmarkt anzubieten. Ansonsten gibt es natürlich das Internet: Websites wie Dawanda und Etsy erleben in der Vorweihnachtszeit den größten Ansturm.

6. Dinge verkaufen

Auch wer knapp bei Kasse ist, möchte Freunden und Verwandten eine Kleinigkeit schenken. Viele schauen nach günstigen Second Hand-Artikeln, zum Beispiel Bücher, CDs oder Kleidung. Wer vor Weihnachten etwas Geld verdienen möchte, sollte also rechtzeitig zuhause gründlich aufräumen und alles nicht mehr Benötigte online zum Verkauf anbieten. Vielleicht ist die seit Jahren nicht mehr gehörte langweilige CD mittlerweile ein Sammlerstück, das jemand anders verzweifelt sucht und die alberne Bommelmütze, die letztes Jahr betrunken im Skiurlaub gekauft wurde, stößt woanders auf helle Begeisterung.

7. Bei der Firmenweihnachtsfeier aushelfen

Manche Firmen können es sich ein leisten, die komplette Weihnachtsfeier von einem Cateringunternehmen versorgen zu lassen. Viele sind jedoch froh, wenn sich einige Kollegen gegen einen Überstundenzuschlag als Aushilfen anbieten. Dazu gehört beispielsweise das Nachfüllen des Büffets oder die Sicherung des Getränkenachschubs. Haben viele Mitarbeiter kleine Kinder zuhause und Probleme bei der abendlichen Kinderbetreuung, kann ein Meetingraum zur "Kinderstube" umfunktioniert werden, in der zwei oder drei kinderliebe Mitarbeiter den Nachwuchs mit Spielen und Unterhaltung beschäftigen, während die Eltern feiern.

8. Haus- und Haustier-Sitting über Weihnachten

Zur Weihnachtszeit sind viele Menschen unterwegs: Sie verbringen mehrere Tage bei der Familie in einer anderen Stadt oder flüchten sich vor dem Weihnachtstrubel in eine einsame Hütte in den Bergen oder an einen sonnigen Palmenstrand. Dies wissen auch Diebe, so dass Einbrüche zur Weihnachtszeit Hochkonjunktur haben. Immer mehr Menschen setzen daher auf sogenannte Housesitter, die täglich einige Stunden im Haus verbringen, damit es bewohnt aussieht oder die sogar über Nacht bleiben. Oft kommt noch die Versorgung eines Haustieres hinzu. Da House-Sitting eine gewisse Vertrauensbasis erfordert, ist es am besten, zunächst im eigenen Freundeskreis und bei Verwandten nachzufragen, ob jemanden einen Housesitter benötigt.