Tupperware verkaufen: Das sollten Sie vorher wissen!

Die Firma Tupperware bietet ihre Waren bereits seit 1962 auf dem deutschen Markt an und beschäftigt weltweit rund 12.800 Mitarbeiter. Wer möchte, kann die Küchen- und Haushaltswaren als eigenständiger Vertreter an Endverbraucher verkaufen und auf diese Weise über die Provisionen ein Einkommen erwirtschaften. Lohnt sich dieser Einsatz allerdings wirklich? Und was muss man mitbringen, um mit Tupperware erfolgreich zu sein?


Tupperware verkaufen

So funktioniert der Direktvertrieb von Tupperware

Tupperware bietet vor allem Frauen Chance durch den Direktvertrieb im Freundes- und Bekanntenkreis ein kleines Unternehmen aufzubauen. Dabei wird Wert auf Weiterbildung und Entwicklungsmöglichkeiten gelegt - so ist es zum Beispiel möglich, sich zum Team Manager hochzuarbeiten und so auch Führungsverantwortung zu übernehmen.
Wer es ausprobieren möchte, wendet sich im ersten Schritt an die örtliche Bezirkshandlung, um mehr zu erfahren. Die Kontaktdaten findet man im Netz auf der Tupperware-Website. Nach umfassenden Produktschulungen geht es dann mit eigenen Parties und Vorführungen los, wobei man sich die Zeit frei einteilen kann. In den ersten 13 Wochen verdient man dabei 20% auf jeden verkauften Artikel, danach 24%.

Wie schafft man es, Tupperware erfolgreich zu verkaufen?

Erfolgreiche Party Manager sind kontaktfreudig, gut organisiert und haben ein hervorragendes Verkaufstalent. Da sie die Produkte überzeugend rüberbringen müssen, ist es außerdem natürlich wichtig, dass Sie sich auch wirklich für Tupperware begeistern können. Interessieren Sie sich für leckere Rezepte, geschickte Haushaltsführung und neue Produktentwicklungen, dann werden Sie an der Arbeit natürlich deutlich mehr Spaß haben.
Als Party Manager gehen Sie aktiv auf Menschen zu und bieten Vorführungen an, Sie stellen Hintergrundinformationen zur Verfügung und versuchen neue Kunden zu begeistern, organisieren Ihren eigenen Kalender und bieten Ihren Kunden erstklassige Betreuung - das ist natürlich nicht Jedermann`s Sache. Liegen Ihnen diese Tätigkeiten, dann kann die große Flexibilität, die mit dem Job einhergeht allerdings ein großer Vorteil für Sie sein.

Nebenjob als Tupperfrau

Mit welchem Verdienst kann man rechnen?

Diese Frage lässt sich so pauschal leider nicht beantworten. Theoretisch ist der Verdienstmöglichkeit keine Grenze gesetzt, man kann ja schließlich so viele Vorführungen veranstalten, wie man möchte. Bedenken sollte man allerdings, dass es gerade am Anfang eine Weile dauern kann, bis man ein Netzwerk an Käufern, die auch wirklich an den Produkten interessiert sind, aufgebaut hat.
Wie viel man verdient, hängt natürlich auch von der Kaufkraft der eigenen Kontakte ab. Ein weiterer wichtiger Faktor ist das persönliche Verkaufstalent und die Fähigkeit neue Kontakte zu knüpfen. Wer gerade erst neu als Tupperware Party Manager anfängt, sollte sich nicht darauf verlassen seine Lebenshaltungskosten auf diese Weise decken zu können - man kann allerdings mit Fleiß und Engagement ein attraktives Nebeneinkommen erzielen und sein Geschäft auf Wunsch nach und nach zu einem Vollzeitjob ausbauen.

Tupperparty Gastgeber werden

Was man sonst noch beachten sollte

Nicht vergessen sollte man, dass man als Tupperware Party Manager selbstständig ist - man muss also ein Gewerbe anmelden und sich selbst um seine Versicherung und die Zahlung von Steuern kümmern. Gerade in größeren Städten gibt es allerdings Beratungsstellen, die Ihnen den Weg in die Selbstständigkeit erleichtern können.
Außerdem muss natürlich bedenken, dass hier kein Einkommen garantiert wird - es kann also durchaus auch mal vorkommen, dass man bei einer Vorführung gar nichts verkauft und daher auch kein Geld verdient. Jede Menge Motivation und Eigenständigkeit mitzubringen ist daher das A und O!

schreibt regelmäßig für UmfragenVergleich.